Leider wollte sich der Italien-Import unserer Gegenspieler nicht wehrlos ergeben, und antwortete mit einem schönen Tor aus gut 20m Entfernung, auf Millimeter genau an Sandro's großen, starken Händen vorbei. Aber der RSF zeigte sich kampfstark, Daniel "Abi" Aberer tanzte mit dem Ball Walzer im Strafraum der Gegner, und nach dem Tanz verstaute er die Kugel mit festem Tritt im Tor. Doch leider schien es fast schon zu einfach zu gehen. Wieder war es der Italo-Stürmer, wieder ein Zaubertor, diesmal wohl allerdings auch mit ein wenig Glück aus sehr ungünstiger Position.
Die Stimmung auf der Tribüne war brisant, es drohte ein Platzsturm der unzufriedenen RSF-Fans. So kam der Pausenpfiff gerade richtig, um Spiel und Gemüter zu beruhigen.
Nach vollzogenen Wechseln und leichten Taktikänderungen ging es nun munter weiter. Max wurde auf die Außenbahn verlegt, um sich besser in das Offensivgeschehen einbringen zu können, seine Position übernahm an der Seite von Kapitän Nik Wageneder der Vorarlberger Herzensbrecher Michael "Hubi" Huber. Der neue Stürmer, Tobi Walkner, welcher für den angeschlagenen Ralph auf das Feld gekommen war, rechtfertigte die Entscheidung des Trainerstabs sofort: mit einem routiniert versenkten 4:2 riss der RSF das Spiel wieder an sich, und beruhigte die bereits mit Glasflaschen bewaffneten Fußball-Chaoten an der Seitenlinie. Nun schien der Gegner endgültig gebrochen, der RSF ließ nun nicht mehr nach, vor allem der Alpenyankee Lukas Martinsons auf der linken Außenbahn fiel mit gefährlichen Angriffsflügen auf der linken Außenbahn auf, auch sein Pendant auf der rechten Seite, Max Stahlhofen, spielte gefährliche Steilflanken an der überforderten Abwehr der Eintracht BW vorbei. Dem stark spielenden Berliner Bomber Marius fehlte jedoch das nötige Glück um den Ball zu versenken. Zum strahlenden Held der zweiten Halbzeit aber wurde Florian Part, der philippinische Laufroboter, der mit 2 wunderschönen Ferntoren das Spiel zu einem krönenden Abschluß brachte.
Ein schöner Tag für den RSF und seine Fans, der jeden der zahlreichen Schweißtropfen wert war.
- Kasper -
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