Sonntag, 27. März im Jahre Schnee. Tatort Schmelz.
Ein ganz normaler Sonntag. Abgesehen von der Tatsache, dass der RSF an diesem Tag des unbekannten Herrn, wie an jedem Spieltag, um den Aufstieg kämpfte, und die Uhr eine Stunde zurück gestellt wurde, wars ein in den Geschichtsbüchern wohl nicht wiederkehrender Sonntag. Doch genau das letzte Detail, ein kleines Detail am Rande, würde man meinen, könnte der Grund sein, warum die Chocolatiers nur zu 10 antraten (ab 45. min zu 11). Böse Zungen behaupten, dies hätte einen Einfluß auf das Spiel gehabt. Aber da wir wissen, dass der RSF nur dann richtig gut spielt, wenn er auch gefordert wird, lassen wir das 11vs10 mal nicht als Vorteil, sondern fast schon als Nachteil durchgehen.
Der RSF mit seiner gewohnten 4-2-3-1 Aufstellung:
Tor: Ralf CH
Verteidigung: Stefanov, Hubinov, Nikita, Kasparov
MF: Bence, Andi, Flo P. (45. Tobi), Klemens, Marius (45. Gregor)
Sturm: Ralph
Leicht ersatzgeschwächt (Abi, David) liefen die Sterne auf, um die 3 Punkte nach Hause zu bringen. Im Gegensatz zum Spiel gegen Armada konnten die RSFler diesmal als erster in Führung gehen - nachdem Ralphi allein vor dem Torwart zu wenig von seinem Mostschädel verwendet hatte, um den Ball ins Netz zu drücken, kam nun sein buckliger Rücken zur Geltung! Eckball Flo P., Ralph steigt auf, dreht sich in Mumumanier weg vom Ball und lässt seine Nummer 18 die Arbeit erledigen: 1:0! Ein richtiger Stürmer trifft eben mit allen Gliedmaßen (la espalda de dios?). Nur zwei Minuten später legte Marius nach - 2:0! Wie es scheint, hat Marius die längere Abstinenz genutzt, um sein Killergameplay zu perfektionieren! Apropos Killergameplay - Kasper ist nun schon seit 25. November Kartenlos. An dieser Stelle ein Lob an das (ehemalige?) infant terrible! Yeee!
Erpicht darauf, eine möglichst sichere Führung herauszuholen, lehnten sich die Sterne nicht zurück und liefen einen Sturmlauf nach dem Anderen - man spürte hier und da die Abstinenz eines Abi's hinter den Spitzen, im Großen und Ganzen wurde er jedoch von Klemens, der einer der Besten auf dem Platz war, sehr gut vertreten. Aus einem weiteren Angriff folgte dann auch das 3:0, wiedermal durch unseren Goldeinkauf Ralphino. Da ich in der Zeit damit beschäftigt war, mit Tobi am Spielfeldrand den Ball hin und herzuschieben, habe ich leider keine Ahnung, wie das Tor ausgesehen hat - gehen wir mal von einem 40m Schuss unters Kreuzeck aus.
Ralphi, der vom RSF dazu erkoren wurde, die Torjägerauszeichnung "nach Hause" zu holen, netzte in der 44min nochmal aus kurzer Distanz ein. Der Ersatztorhüter der Chocolats konnte einem Leid tun. Hätte der DSF alle Tore von Ralph auch immer ihm zugeschrieben, würde unser Wunderwutzi nun bei 17 Toren stehen - und wäre somit der effizienteste Stürmer der Liga. Tja. Wenn. Zu Erwähnen vielleicht noch, dass dem Gegner in der Zeit keine richtige Chance auf ein Tor gelang - Lob an die 4er Kette!
Pause - Wechsel beim RSF, Tormannwechsel bei Chocola + 11ter Spieler
Nach ca. 30 Minuten Halbzeitpause, weil der Schiedsrichter mit der Technik kämpfte und den Laptop unbedingt jetzt zum Laufen bekommen wollte, gings frohen Mutes weiter. Wie jedoch schon Anfangs erwähnt, braucht der RSF einen starken Gegner, um selbst stark zu spielen. Bis auf die Nummer 5 (lebt!) der Choccos schien der Gegner jedoch bezwingbar. Somit wurde auch unser Spiel sehr schleissig - nervöses Ballwegschießen, Fehlpässe und mumuhaftes Zweikampfverhalten waren nun an der Tagesordnung. Somit auch nicht weiter verwunderlich, dass das 5:0 aus einer Standardsituation fiel. Eckball. Tobi schraubt sich hoch zum Kopfball - Tooooor! Praktisch die selbe Situation 2 Min. später, diesmal jedoch knapp am Tor vorbei. Trotz des spielerischen Verfalls gelangen den Sternen mehrere hochprozentige Chancen - aus Angst, als Angeber darzustehen, schoss Ralph im 1:1 den TW lieber ab als ins Tor, bzw. aus ca. 43cm Abstand den Ball über die Aus- anstatt über die Torlinie. Die Gäste hingegen mussten sich mit einem Freistoß an der Strafraumgrenze, der durch Kasper abgewehrt wurde, bzw. mit einigen Vorstößen des 5ers auf der linken Seite begnügen, welcher seinen Meister in Hubi, Stefan und Nik fand. Die größte Chance hatte wohl der 7er der Gegner, der durch einen Fehlpass fast alleine aufs Tor zulief. Fast. Dieses Fast, manch einem als Kapitän der Sterne bekannt, konnte den 7ner durch eine wahnwitzige Aufholjagt noch...ja genau, "aufholen", verwickelte diesen dann in ein Gespräch über Erneuerbare Energien und den Atomausstieg in der EU, worauf der komplett Verwirrte (der Gegner, nicht Nik) direkt auf unseren herauseilenden Torwart schoss - Ralf bedankte sich dafür, dass er endlich mal gefordert wurde, mit einem sicheren Save.
Irgendwann war das Spiel dann auch vorbei, die halberfrorenen Fans + Auswechselspieler freuten sich und alle waren glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage.
Lob an den Gegner, sehr faire, humorvoll geführte Partie!
G.
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bitte, Jagd schreibt man mit "d", auch wenn es in einem Wort wie z.B. "Aufholjagd" enhalten ist. Folgende Wörter bitte ebenfalls mit "d" schreiben: Standard, Geduld, ihr seid - aber: sei>t< 2 Jahren - danke
AntwortenLöschenHerr Steingresz, wegen eines Tippfehlers so viel Aufregung? Sie haben wohl sonst nicht so viel zu sagen?
AntwortenLöschenInteressant jedenfalls die Taktik, den einen Fehler herauszuheben und dann implizit zu suggerieren, es wären noch mehr Fehler vorhanden - diese imaginären Fehler dann sogar aufzuzählen, obwohl gar nicht vorhanden! Ihnen gilt mein tiefster Respekt.
Ein Auge fürs Wesentliche, der Herr.
AntwortenLöschenDanke trotzdem für die Zeit, die Sie sich genommen haben, den Beitrag zu lesen UND zu kommentieren.
So long,
Goyo
Leider greift die von mir angesprochene Auslautverhärtung immer weiter um sich, und davon betroffene Personen neigen dazu, auch bei den anderen von mir erwähnten Wörtern den selben Fehler zu machen. Ich verstehe Ihre Kritik an meinem gut gemeinten Hinweis als Zeichen dafür, dass Ihnen dieser kleine Lapsus in der Tat peinlich ist, was mich wiederum froh und zuversichtlich stimmt.
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