Dienstag, 8. März 2011

Runde 13: FC Wien - Roter Stern Favoriten

Aufstellung: Ralf Ricola - Stefan; Hubi; Nik; Kasper - Gregor ; Andi - Flo P. (erst in der 2ten Hälfte); Abi; Klemens - Tobi

Aufgrund der chaotischen Zustände an diesem Samstag-Vormittag starteten wir das Spiel zwar pünktlich, aber nur mit 10 Mann am Feld. Die ersten Minuten verliefen ähnlich unkoordiniert wie die Anfahrt - viel Geplänkel im Mittelfeld, kein klarer Spielaufbau. Dennoch sehr bald die Großchance aus wenigen Metern für unseren einsamen Stürmer Tobi, der nach monatelanger Weltreise zurückgekehrt war. Doch leider machte sich die fehlende Spielpraxis bemerkbar, und so landete der Ball weit weg vom gegnerischen Tor. Es sollte aber schneller und einfacher gehen als alle gedacht hatten: nachdem die anfängliche Nervosität abgelegt war, konnte der RSF mit einigen sehenswerten Spielzügen schnell das Führungstor erzielen. Besonderes lob gilt hier Klemens, welcher auf den letzten Metern im Alleingang mehrere Abwehrspieler des FC Wien ausgetanzt hat, um schließlich den Ball eiskalt im langen Eck zu platzieren.

Und stürmisch ging es auch in den folgenden Minuten zu. Auch zu zehnt dominierte der RSF das Geschehen auf dem Spielfeld. Auf der rechten Flanke eroberte Kasper den Ball vom Gegner, und platzierte ihn punktgenau vor den Füßen von Abi, welcher mit einem platzierten und starken Schuss auf 0:2 erhöhte.

Es ging sogleich zügig weiter - nur einen Augenblick später umtanzte Abi wieder gekonnt die FC Wien Verteidiger, spielte einen scharfen Pass in den Strafraum, den Klemens wiederum in bester Torjägermanier verwertete. Das 0:3 war zu diesem Zeitpunkt, trotz numerischer Unterlegenheit, mehr als verdient. Der Gegner konnte, auch dank einer sehr stabilen Abwehr und einiger spektakulärer Aktionen von Nik, Hubi, Stefan und Kasper, aber auch wegen des dominant spielenden Mittelfeldes nie gefährlich werden.

Zur Halbzeitpause war der Grad der Erschöpfung unübersehbar. So verbrachte Nik auffällig lange die Zeit im Bereich der Sanitäranlagen, und auch einige andere Spieler des RSF hatten mit einem flauen Gefühl im Magen zu kämpfen. Dennoch standen pünktlich alle zum Anpfiff am Feld, zusätzlich verstärkt durch den angekommenen Flo Part, nunmehr also vollzählig.

Das Feuer aus der Partie war jedoch draußen. In den ersten 5 Minuten machte der FC Wien viel Druck, den der RSF aber gut abfangen konnte. Folglich begnügte man sich mit der deutlichen 3:0 Führung, und verwaltete das Ergebnis. Ganz mangelte es jedoch auch in der zweiten Hälfte nicht an Highlights. Vor allem Tobi kam immer besser ins Spiel, auch wenn seine Abschlüsse nach wie vor zu wünschen übrig ließen. Abi, Klemens, und der ins Spiel gekommene Flo Part konnten ebenfalls öfter gefährlich in Strafraumnähe kommen, auch wenn kein zählbares Ergebnis dabei heraus kam. Auch Andi und Gregor versuchten es hin und wieder mit Angriffen und Fernschüssen aus dem tieferen Mittelfeld. Sehr gut klappte auch das Spiel in der Abwehr, wenngleich das Spiel nach und nach immer statischer wurde. Unser Alpentorwart sorgte wie immer für einen höchst verlässlichen Rückhalt. Beim FC Wien wurde aufgrund einer Verletzung gewechselt, und das schien das Spielkonzept des Traditionsklubs endgültig über den Haufen zu werfen. Nur mehr vereinzelt wurde Angegriffen, und es fehlte jegliche Koordination.

Und doch konnte sich Hubi auszeichnen, als er in letzter Not das sichere Gegentor verhinderte. Er sollte auch noch ein weiteres Mal auffallen, als er vom Schiedsrichter mit einer gelben Karte verwarnt wurde.

In den letzten Minuten konnten beide Mannschaften den Schlusspfiff kaum noch erwarten. Als letztes Highlight wäre noch Hubi's lautstarker Krampfanfall zu erwähnen, welcher aufgrund der spät einsetzenden medizinischen Hilfsmaßnahmen wohl noch einige Tage zu spüren sein wird.

Alles in allem ein sehr faires, teilweise sehenswertes Spiel, und für den RSF jedenfalls ein gelungener Saisonauftakt. Auch mit nur 10 Mann wurde das Spiel dominiert, wenngleich deutlich war dass der FC Wien die Saison auf dem falschen Fuß gestartet hatte. Nun jedenfalls ist der Rote Stern am Aufgehen, ein frischer Morgenwind weht durch die Kabine, denn selbst die Aufstiegsplätze sind in realistischer Reichweite.

- Kasper -

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