Dienstag, 7. Dezember 2010
Freitag, 26. November 2010
RSF vs. Streetkids
Aufstellung:
Tor: SwissFlo
Verteidigung: Kasper, Nik, SwissLuke, Ralf
Mitte: Marius, Klemens, Gregor, Abi, Flo P.
Sturm: Ralph
Seid gegrüßt, Freunde der kurzweiligen Unterhaltung!
In dem von niemandem außer dem Roten Stern Favoriten als DAS TOPSPIEL der 2. Klasse(B) gesehenen Match flogen die Fäuste, die/der/das Salvia und so mancher hart getackelter Spieler.
Das Spiel hatte alles, von den Basics wie Spielern, Schiedsrichter und einem - danke an die Gäste - sehr guten Matchball bis zu Elfmetern, 50m-Tore und Diskussionen auf parlamentarischem Niveau.
Nun gut, gemma's an. Gespielt wurde auf dem ehemaligen Heimplatz des RSF, der Schmelz.
Kurz vor dem Ankick versuchten es die Streetkids noch mit psychologischer Kriegsführung á la "wir machen einen Huddle und schreien unseren Vereinsnamen". Diese, wohl aus amerikanschen Gefilden (American Football, Anm. d. Red.) stammende Unart lehnte der RSF strickt ab und bestrafte die wandelnden Anglizismen mit einem frühen 1:0: Nach einem kurzen Angriff der Kids und einer anfänglichen Unordnung in den Reihen des RSF vollführte "Swiss-Luke" mit einem 50m Freistoß direkt auf das Tor das so wichtige Führungstor.
Ausgehend für das relativ schnelle Ausgleichstor der Streetkids war eine von vielen kuriosen Entscheidungen des Schiedsrichters: Ein 20m Freistoß flog knapp über die Mauer und änderte aus bisher noch ungeklärter Ursache die Flugrichtung - der Schiedsrichter, der just in diesem Moment blinzelte, schloss auf ein Handspiel, da "jemand die Hände nach oben bewegt hatte". Trotz der Argumentation, dass für ein Handspiel die Berührung des Balles von essentieller Bedeutung ist, gab es Elfmeter gegen die tapferen Recken. SwissFlo im Tor war chancenlos, als der Kapitän der favelanischen Straßenkinder sicher zum 1:1 einschoss.
Wie viele große Vereine lies sich der Rote Stern Favoriten(von rebelliösen Subjekten als Todesstern Favoriten bezeichnet) nicht beirren, machte weiterhin Druck und kam zu zahlreichen Chancen durch Ralph, Flo P. und Konsorten. Teilweise zu verdanken hatten unsere Offensivkräfte die zur Verfügungstellung des Balles einer sehr stabilen Abwehr (besonders Nik zeichnete sich aus) und einem über sich hinauswachsendes Mittelfeld. Der schon erwähnte Kapitän der Sterne leitete dann die erneute Führung ein: Zweikampf Abi / Gegner, Nik schnappt sich den Ball, schlüpft katzenartig an einem Gegenspieler vorbei, spielt einen sehr schönen Pass auf Ralph "el marcador" Huber. Dieser schließt in von ihm gewohnter Manier routiniert zum 2:1 ab. Und übrig blieb nur Jubel.
Der erfolgsverwöhnte Gegner konnte mit einem Rückstand sichtlich nicht umgehen - das Spiel wurde härter, unfaire Aktionen wie ein nicht geahndeter Faustschlag vom Kapitän der Kids gegen unseren SwissLuke (Blut, wohin das Auge reichte....) und zahlreiche unnatürlich lange Ellenbogen machten den RSFler das Leben schwer. Kasper versuchte, in Gattusomanier Feuer mit Feuer zu bekämpfen und wurde von dem schwachen Schiedsrichter mit Gelb belohnt. In einem dieser härteren Zweikämpfe verletzte sich dann unser infant terrible und musste frühzeitig vom Platz - für ihn kam ein zwielichtiger Investmentbänker aka Hubi. Kurz zuvor gab es jedoch noch eine nenneswerte Aktion des Gegners - der unverdiente Ausgleich. Freistoß aus gut 20m, knapp über die Mauer gezirkelt - SwissFlo noch mit der Hand dran, musste sich jedoch zum zweiten mal dem Kapitän der Raufbolde geschlagen geben.
Halbzeitpause!
Halbzeitpause vorbei!
Beide Mannschaften wechselten, da uns jedoch nur eine interessiert, wird auch nur von dieser der Wechsel namentlich erwähnt: Er heißt Bence, was ungarisch für "das Längliche" ist, und kam für Ralf. Bence tauschte dann mit Gregor den Platz und sorgte im defensiven Mittelfeld für Ordnung.
Die zweite Hälfte begann so, wie die erste. Patsch Patsch und Tor. Wieder war es SwissLuke, wieder ein weeeeiter Freistoß - einziger Unterschied: Diesmal sprang der Ball nicht zuerst auf und dann ins Tor, sondern direkt über den Torwart, ganz genau unter die Latte. 3:2.
Was nun folgte war ein Wall der Entrüstung unser auf höchstem Niveau schimpfenden Gäste - natürlich konnte nur das Versagen in allen anderen Lebensbereichen der Roten Sterne Grund dafür sein, dass sie fußballerisch den Tabellenführer in Grund und Boden spielte. Die zusätzlichen Bezeichnungen wie "Homos" und "Schwuchteln" tat unserem Spiel keinen Abbruch - der RSF hat es eben nicht nur in den Beinen, sondern auch im Kopf. Auch MIT dem Kopf machten die Sterne eine gute Figur, alleine Klemens opferte ca. 1/200.000tel seiner Gehirnzellen den Luftzweikämpfen (von neurologischen Recherchen wird abgeraten, Anm. d. Red.) und leitete somit den ein oder anderen Angriff ein. Flo P., quirlig wie immer, Marius auf Speed (Anm.d. Red.: Scherz!) und Ralph setzten deren Abwehr zusehens unter Druck, die Folge waren zahlreiche Eckbälle und einige brenzlige Aktionen vor dem Tor des Tabellenführers. Mit zwei sehr ansehnlichen Freistößen, welche einerseits vom Torwart, andererseits von einem 2m Verteidiger auf der Linie per Kopf abgewehrt wurden, festige Ralph seine Position als Freistoßschütze. Die jahrzehntelange Fifa-Obsession machte sich bezahlt.
Die Angriffe der Gäste hielten sich in der zweiten Hälfte in Grenzen - und endeten meist in Abseits oder bei unserem sehr gut mitspielenden chuchächäschtli.
Unter dem Druck nervlich zerbrechend wurden die paar Ungustl, welche in den gegnerischen Reihen aufliefen (es waren ja net alle auf dem Niveau von Kindergartenabbrecher unterwegs), wieder auffällig. Hier wurde gespuckt, dort einem der Ball aus kürzester Distanz in den Magen getreten (Spiel war gestoppt wegen Einwurf) mit der Begründung: "Was will der hier?"....
In der 81. Minute revangierte sich der Xbox-Veteran stellvertretend für Millionen von Tabellenführern schlecht behandelter Fußballspieler mit seinem zweiten Tor in diesem Spiel. Halblinks im Strafraum netzte er trocken und wuchtig ins lange Eck und legte damit den 4:2 Endstand fest. Kurz zu erwähnen: Statistisch gesehen hat der Neuzugang alle 52 Minuten Grund zum jubeln. Respekt!
In diesem Sinne eine schöne Winterpause, Gratulation den Streetkids zur Herbstmeisterschaft! Wären die 3-4 Ungustl net gewesen, wärs ein richtig schönes Spiel geworden - so wars eben ein schöner Sieg, aber ein unnötig tief geführtes Spiel....was den Sieg jedoch noch ein bisschen schöner werden lässt (im Sinne von "denen haben wirs gezeigt").
Gregor
Tor: SwissFlo
Verteidigung: Kasper, Nik, SwissLuke, Ralf
Mitte: Marius, Klemens, Gregor, Abi, Flo P.
Sturm: Ralph
Seid gegrüßt, Freunde der kurzweiligen Unterhaltung!
In dem von niemandem außer dem Roten Stern Favoriten als DAS TOPSPIEL der 2. Klasse(B) gesehenen Match flogen die Fäuste, die/der/das Salvia und so mancher hart getackelter Spieler.
Das Spiel hatte alles, von den Basics wie Spielern, Schiedsrichter und einem - danke an die Gäste - sehr guten Matchball bis zu Elfmetern, 50m-Tore und Diskussionen auf parlamentarischem Niveau.
Nun gut, gemma's an. Gespielt wurde auf dem ehemaligen Heimplatz des RSF, der Schmelz.
Kurz vor dem Ankick versuchten es die Streetkids noch mit psychologischer Kriegsführung á la "wir machen einen Huddle und schreien unseren Vereinsnamen". Diese, wohl aus amerikanschen Gefilden (American Football, Anm. d. Red.) stammende Unart lehnte der RSF strickt ab und bestrafte die wandelnden Anglizismen mit einem frühen 1:0: Nach einem kurzen Angriff der Kids und einer anfänglichen Unordnung in den Reihen des RSF vollführte "Swiss-Luke" mit einem 50m Freistoß direkt auf das Tor das so wichtige Führungstor.
Ausgehend für das relativ schnelle Ausgleichstor der Streetkids war eine von vielen kuriosen Entscheidungen des Schiedsrichters: Ein 20m Freistoß flog knapp über die Mauer und änderte aus bisher noch ungeklärter Ursache die Flugrichtung - der Schiedsrichter, der just in diesem Moment blinzelte, schloss auf ein Handspiel, da "jemand die Hände nach oben bewegt hatte". Trotz der Argumentation, dass für ein Handspiel die Berührung des Balles von essentieller Bedeutung ist, gab es Elfmeter gegen die tapferen Recken. SwissFlo im Tor war chancenlos, als der Kapitän der favelanischen Straßenkinder sicher zum 1:1 einschoss.
Wie viele große Vereine lies sich der Rote Stern Favoriten(von rebelliösen Subjekten als Todesstern Favoriten bezeichnet) nicht beirren, machte weiterhin Druck und kam zu zahlreichen Chancen durch Ralph, Flo P. und Konsorten. Teilweise zu verdanken hatten unsere Offensivkräfte die zur Verfügungstellung des Balles einer sehr stabilen Abwehr (besonders Nik zeichnete sich aus) und einem über sich hinauswachsendes Mittelfeld. Der schon erwähnte Kapitän der Sterne leitete dann die erneute Führung ein: Zweikampf Abi / Gegner, Nik schnappt sich den Ball, schlüpft katzenartig an einem Gegenspieler vorbei, spielt einen sehr schönen Pass auf Ralph "el marcador" Huber. Dieser schließt in von ihm gewohnter Manier routiniert zum 2:1 ab. Und übrig blieb nur Jubel.
Der erfolgsverwöhnte Gegner konnte mit einem Rückstand sichtlich nicht umgehen - das Spiel wurde härter, unfaire Aktionen wie ein nicht geahndeter Faustschlag vom Kapitän der Kids gegen unseren SwissLuke (Blut, wohin das Auge reichte....) und zahlreiche unnatürlich lange Ellenbogen machten den RSFler das Leben schwer. Kasper versuchte, in Gattusomanier Feuer mit Feuer zu bekämpfen und wurde von dem schwachen Schiedsrichter mit Gelb belohnt. In einem dieser härteren Zweikämpfe verletzte sich dann unser infant terrible und musste frühzeitig vom Platz - für ihn kam ein zwielichtiger Investmentbänker aka Hubi. Kurz zuvor gab es jedoch noch eine nenneswerte Aktion des Gegners - der unverdiente Ausgleich. Freistoß aus gut 20m, knapp über die Mauer gezirkelt - SwissFlo noch mit der Hand dran, musste sich jedoch zum zweiten mal dem Kapitän der Raufbolde geschlagen geben.
Halbzeitpause!
Halbzeitpause vorbei!
Beide Mannschaften wechselten, da uns jedoch nur eine interessiert, wird auch nur von dieser der Wechsel namentlich erwähnt: Er heißt Bence, was ungarisch für "das Längliche" ist, und kam für Ralf. Bence tauschte dann mit Gregor den Platz und sorgte im defensiven Mittelfeld für Ordnung.
Die zweite Hälfte begann so, wie die erste. Patsch Patsch und Tor. Wieder war es SwissLuke, wieder ein weeeeiter Freistoß - einziger Unterschied: Diesmal sprang der Ball nicht zuerst auf und dann ins Tor, sondern direkt über den Torwart, ganz genau unter die Latte. 3:2.
Was nun folgte war ein Wall der Entrüstung unser auf höchstem Niveau schimpfenden Gäste - natürlich konnte nur das Versagen in allen anderen Lebensbereichen der Roten Sterne Grund dafür sein, dass sie fußballerisch den Tabellenführer in Grund und Boden spielte. Die zusätzlichen Bezeichnungen wie "Homos" und "Schwuchteln" tat unserem Spiel keinen Abbruch - der RSF hat es eben nicht nur in den Beinen, sondern auch im Kopf. Auch MIT dem Kopf machten die Sterne eine gute Figur, alleine Klemens opferte ca. 1/200.000tel seiner Gehirnzellen den Luftzweikämpfen (von neurologischen Recherchen wird abgeraten, Anm. d. Red.) und leitete somit den ein oder anderen Angriff ein. Flo P., quirlig wie immer, Marius auf Speed (Anm.d. Red.: Scherz!) und Ralph setzten deren Abwehr zusehens unter Druck, die Folge waren zahlreiche Eckbälle und einige brenzlige Aktionen vor dem Tor des Tabellenführers. Mit zwei sehr ansehnlichen Freistößen, welche einerseits vom Torwart, andererseits von einem 2m Verteidiger auf der Linie per Kopf abgewehrt wurden, festige Ralph seine Position als Freistoßschütze. Die jahrzehntelange Fifa-Obsession machte sich bezahlt.
Die Angriffe der Gäste hielten sich in der zweiten Hälfte in Grenzen - und endeten meist in Abseits oder bei unserem sehr gut mitspielenden chuchächäschtli.
Unter dem Druck nervlich zerbrechend wurden die paar Ungustl, welche in den gegnerischen Reihen aufliefen (es waren ja net alle auf dem Niveau von Kindergartenabbrecher unterwegs), wieder auffällig. Hier wurde gespuckt, dort einem der Ball aus kürzester Distanz in den Magen getreten (Spiel war gestoppt wegen Einwurf) mit der Begründung: "Was will der hier?"....
In der 81. Minute revangierte sich der Xbox-Veteran stellvertretend für Millionen von Tabellenführern schlecht behandelter Fußballspieler mit seinem zweiten Tor in diesem Spiel. Halblinks im Strafraum netzte er trocken und wuchtig ins lange Eck und legte damit den 4:2 Endstand fest. Kurz zu erwähnen: Statistisch gesehen hat der Neuzugang alle 52 Minuten Grund zum jubeln. Respekt!
In diesem Sinne eine schöne Winterpause, Gratulation den Streetkids zur Herbstmeisterschaft! Wären die 3-4 Ungustl net gewesen, wärs ein richtig schönes Spiel geworden - so wars eben ein schöner Sieg, aber ein unnötig tief geführtes Spiel....was den Sieg jedoch noch ein bisschen schöner werden lässt (im Sinne von "denen haben wirs gezeigt").
Gregor
Montag, 8. November 2010
Runde 9: Laube United - Roter Stern
Aufstellung: Tor: Alexander "Lizardo" Krawtschuk; Verteidigung: Bische, Hubi, Klemens, Kasper; MF: Stefan, Bence, Lukas, Gregor, Marius; Sturm: Ralph
Am 6. Oktober 2010, dem 2220. Geburtstag von Pharao Ptolemaios v. Epiphanes, trat der Rote Stern eine beschwerliche Auswärtsreise zum Heimplatz von DSG Laube United an. In der windigen Peripherie der Hauptstadt stand eine stark geschwächte Startformation auf dem Platz: Es fehlten die beiden Stamminnenverteidiger und der Stammgoalie. Zudem kursierten in der Presse Gerüchte, dass einige Starspieler am Vorabend bei ausschweifenden Feiereien gesichtet worden wären. Es gibt jedoch keinerlei fundierte Beweise dafür dass die Spieler sich derart unprofessionell verhalten hätten, weswegen hier die Unschuldsvermutung zu gelten hat.
Die ersten 30 Minuten nach Anpfiff können mit einem Wort kurz zusammengefasst werden: Chaos. Es ist nicht einmal zielführend, hier einzelne Aktionen näher zu erläutern, denn was am Feld passierte war purer Zufall, ohne Ziel und ohne Plan. Natürlich nutzten die Gegner diesen Zustand und erzielten das 1:0 Führungstor. Erst ab Minute 30. kam langsam Struktur in die rot-weisse Masse. Die Abwehr begann die Angriffe der Gegner frühzeitig zu entschärfen, und langsam konnte der RSF einen signifikanten Anteil am Ballbesitz erreichen. Einige gezielte Angriffe verunsicherten die Laube. So war es dann eine große Erleichterung, als der Ausgleich zum 1:1 fiel - durch einen ausgefuchsten und wunderschönen Abschluss von Lukas, auch wenn sich die Chance mehr oder weniger durch Zufall und rege Beteiligung der gegnerischen Abwehr ergab. Mit dem 1:1, einer gelben Karte für Kasper, einigen angeschlagenen Spielern und einer allgemeinen Enttäuschung über die schwache erste Halbzeit ging es dann in die Pause.
Als Austauschspieler stand nur Abi zur Verfügung - es gab am Feld aber 2 Verletzte (Bische und Kasper). Nach kurzer Diskussion humpelte dann Bische vom Feld und Kasper verdrängte den brennenden Schmerz im Oberschenkel. Lukas rückte zurück in die Abwehr, Gregor auf die linke Flanke und Abi nahm seinen Stammplatz als Spielmacher ein. Es schien als wäre eine gänzlich andere Mannschaft für den RSF aufgelaufen - kontrolliertes Spiel, Motivation und rollende Angriffe gegen das Laube Tor wurden den Zuschauern geboten. Die Abseitsfalle und das Positionsspiel der Abwehr funktionierten wie im Lehrbuch von Jose Mourinho, das Mittelfeld kontrollierte das Spieltempo und ließ den Gegner wie eine aufgescheuchte Antilopenherde laufen, und die Offensivabteilung lauerte wie ein barcelonesisches Raubtier und kreierte ein ums andere Mal gefährliche Situationen vor dem Tor. So fiel dann auch in Minute 63. das hochverdiente Führungstor durch eine perfekte Aktion von Ralph. Es hätten auch weitere Tore für den RSF fallen können, während die Laube gewaltig wackelte und unterzugehen drohte. Leider kam es dann doch anders als erwartet: eine kurze Unachtsamkeit in Minute 77. wurde mit viel Glück zum Ausgleich verwertet. Der Rote Stern, welcher zu der Zeit schon die letzten körperlichen Reserven beansprucht hatte, hatte dem nicht mehr viel entgegen zu stellen. Nur durch größte Anstrengung gelang es weitere Treffer der Gegner zu vermeiden, und doch konnte man immer wieder auch selbst für Chancen auf eine erneute Führung sorgen. Leider war in den letzten Minuten das Glück nicht auf Seiten der Sterne, und so wurden einige 100%ige vergeben.
Das Match endete dann auch mit einer bitteren Episode: Buchstäblich in den allerletzten Sekunden zappelte der Ball im Netz der Gegner. Eine tolle Aktion, eine schöne Auflage von Marius, perfekt verwandelt durch Ralph. Und leider eine krasse Fehlentscheidung des Schiris, der bis dahin das Spiel gut geleitet hat, jedoch dessen Urteilsvermögen in diesem entscheidenden Moment versagte als er auf ein nicht vorhandenes Abseits entschied.
Fazit: Nach der Großteils chaotischen ersten Halbzeit, welche der RSF nur mit Glück mit einem 1:1 beendete, folgte eine sehr starke 2te Halbzeit, in welcher ein Sieg mehr als verdient gewesen wäre. Nur die mangelnde Chancenauswertung und ein Schnitzer des sonst fehlerfreien Schiris führten zu einem 2:2 Unentschieden.
-Kasper-
Sonntag, 31. Oktober 2010
Spielbericht Runde 8: Roter Stern Favoriten – Dynamo Vendetta
Aufstellung:
Tor: San Auer, Verteidigung: Kasper, Nik, Hubi, Gregor; Mittelfeld: Flo R., Flo P., Stef, Abi; Sturm: Dave;
Am 29. Oktober trafen – zum 60igsten Geburtstag von Staatspräsident Abdullah Gül – der Rote Stern und Dynamo Vendetta aufeinander. Nachdem der RSF gegen Grashalm und Burenwurst spielerisch große Fortschritte zeigte, war das Spiel gegen die zweitplatzierten Leopoldauer ein echter Gradmesser.
Und dann ging's los auf dem Spenadl-Acker vor immerhin 7 Fans. Entgegen der Tabellensituation machte in den ersten Minuten der RSF das Spiel. Nach zahlreichen Chancen der beiden Flo's war es nach 30 Minuten Dave, der sich ein Herz fasste, 2 Verteidiger aussteigen ließ, allein aufs gegnerische Gehäuse stürmte und dann leider knapp verzog.
Kurz darauf wurde Flo P. an der Strafraumgrenze vom letzten Verteidiger niedergerissen. Der Schiri konnte sich aber nicht einmal zu einer gelben Karte durchringen und drückte wie so oft beide Augen zu.
Auf der anderen Seite hielten sich die Torschüsse von Vendetta in Grenzen, Kasper, Nik, Hubi und Gregor hatten den Gegner aus dem Spiel heraus gut im Griff; mehrere gefährliche Flankenbälle nach Freistößen fing San Auer ganz sicher.
Nach dem Wechsel von Marius für Flo P. und Bence für Stef hatten wir kurz nach der Halbzeit noch einmal zwei Großchancen durch Gregor und schließlich durch Dave, der dem letzten Verteidiger den Ball abluchste und ebenso wuchtig wie knapp am langen Eck vorbeischoss. Der Gegner spielte in der Folge immer besser, wobei zahlreiche Fouls vorkamen und getackelt wurde, was der Rasen hergab. Der Schiri war in einer insgesamt überharten - zeitweise grenzwertigen - Partie weiterhin fest entschlossen ohne Karten auszukommen.
In der 61. Minute dann der Schock: Andi verletzte sich in einem Zweikampf am Knöchel (Gute Besserung an der Stelle) und im selben Spielzug kassierten wir das 0:1. Statt die Köpfe hängen zu lassen, zeigte die Mannschaft Moral und bäumte sich noch einmal auf. Das Spiel wurde besser – was zu 11t nicht geklappt hatte, funktionierte auf einmal in Unterzahl. Vendetta wurde hinten hineingedrückt, so dass sie zeitweise kaum noch den Ball aus dem Strafraum bekamen. Allerdings kam Vendetta durch unsere offensive Spielweise auch vermehrt zu Konterchancen - > eine davon mündete in einem doppelten Lattenpendler - das Spiel war auf Messers Schneide.
Die 73igste Minute brachte schließlich die Erlösung, Kasper kam nach einer Ecke irgendwie an der Strafraumgrenze zum Kopfball, Marius störte geschickt und der gegnerische Keeper konnte nur noch überrumpelt dem Ball über die Torlinie nach-hüpfen.
In den letzten Minuten hielten wir in Unterzahl das Unentschieden fest – kamen auch noch zu der einen oder anderen Chance inkl. Lattenschuss – spielerisch gelang aber nicht mehr viel.
Als Resümee bleibt zu sagen: Vendetta war ein vor allem spielerisch sehr starker Gegner, aufgrund der besseren Chancen wären aber 3 Punkte locker drinnen gewesen. Dass wir mit 10 Spielern noch das Unentschieden geschafft haben ist ein toller Erfolg, beweist unsere Moral und lässt für die kommenden Partien hoffen.
Abi
Donnerstag, 28. Oktober 2010
Spielbericht Runde 7: Eintracht BW - Roter Stern Favoriten
Aufstellung: Tor: San Auer; Verteidigung: Bische, Hubi, Nik, Kasper; Mittelfeld: Lukas, Gregor, Flo P., Bence, Marius; Sturm: Tschuke
Als Highlight der Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag fand am frühen Nachmittag des 26. Oktober auf der Wiener Marswiese das Spiel zwischen Eintracht BW und dem Roten Stern Favoriten statt. Mit etwa 15 Minuten Verspätung erschallte der Anpfiff, und der Rote Stern begann im Ballbesitz mit dem ersten Angriff. Es sollte ein intensives Spiel werden. Der Gegner erwies sich als laufstark, und im Ansatz auch durchaus gefährlich. Auch beim Roten Stern funktionierte das Spiel ganz gut, und so wurde schon in den anfänglichen Minuten klar worauf es hinauslaufen sollte: auf Laufen eben.
Immer wieder konnte schon in der ersten Halbzeit der nach langer Pause wieder am Feld aufgelaufene Tschuke zum 16er der Gegner vorstossen. Allerdings schaffte es der starke Libero der einträchtigen immer wieder die Aktionen des RSF zu entschärfen. Auf der anderen Seite gab es viel Spiel über die Flaken, oft gefolgt von langen Pässen zum Seitenwechsel. Die resultierenden Angriffe und Schüsse konnten aber von der Abwehr und vor allem auch von San Auer im Tor entschärft werden.
Zur Halbzeit verliessen Bische, Kasper, Lukas und Tschuke das Feld. Ihre Positionen wurden eingenommen von Stefan, Andi, Abi und Ralph.
Und schon bald sollte Ralph seine Klasse unter Beweis stellen - nach einem schönen Pass in den Lauf von Abi verwandelte er selbstsicher zum 0:1 für den RSF. Jetzt konnte der RSF etwas befreiter aufspielen. Aber auch die Eintracht verlor nicht an Gefährlichkeit und forderte immer wieder die RSF Abwehr. So sah dann auch Hubi nach einem bodenständigen Tackle die Gelbe Karte. Kurz darauf justierten die Gegner dann auch ihre Taktikt nach, und wechselten einen frischen Spieler ein. Das Spiel erforderte weiterhin höchste Konzentration und Kondition von allen Beteiligten. Immer wieder brachten Versuche der Eintracht die Zuschauer zum Zittern, doch San Auer und die RSF Abwehr hatten ein starkes Spiel. Auch die Offensivabteilung des RSF meisterte die Herausforderung mit Bravour. Allerdings führte die sichtlich eintreffende Müdigkeit auch zu der einen oder anderen vergebenen Chance - so rutschte zum Beispiel nach wunderschöner Vorarbeit der sichere Abschluss Marius noch über den Fuss. Allerdings machte Marius diesen Fehler wett mit einer unglaublichen Menge an erlaufenen Metern und erkämpften Bällen. Schließlich, nach wunderschöner zweiter Vorlage von Abi, erzielte Ralph mit einem Bilderbuchabschluss noch das verdiente 0:2 in der 88. Spielminute. Die letzten Minuten konnte der RSF ohne größere Aufreger herunterspielen.
Alles in allem ein schönes Spiel, und auf jeden Fall ein lobenswerter Arbeitssieg. Genau solche Spiele, bei denen nicht unbedingt immer alles leicht fällt und am Ende trotzdem ein Sieg davongetragen werden kann, zeigen die Qualität einer Mannschaft.
-Kasper-
Dienstag, 5. Oktober 2010
Spielbericht Runde 4: FC Chocola - RSF
Sonntag, 03. Oktober 18:30, Sportplatz Schmelz - FC Chocola vs. Roter Stern Favoriten
Aufstellung: Tor: Alexander; Verteidigung: Bische, Christoph, Nik, Kasper; Mittelfeld: Stefan, Florian, Flo Part, Lukas, Bence; Sturm: Gustl
Wiedermal sollte an diesem Sonntag der kaum noch vorhandene Kunstrasenbelag des B-Platzes Auf Der Schmelz als Unterlage für ein Auswärtsspiel des Roten Sterns dienen.
Der Trainerstab setzte auf die gewohnte 4-2-3-1 Formation, welche schon im letzten Spiel zu einem überwältigenden Erfolg geführt hat. Es gab einige taktische Änderungen: Lukas rückte ins offensive Mittelfeld auf der rechten Seite vor, seinen Platz in der linken Abwehr nahm Bische ein, auf der rechten Defensivseite startete Kasper, die 2 "6er" waren Stefan und Florian. Auf der Ersatzbank warteten Hubi, Andi, Gregor und Ralph auf einen Einsatz.
Pünktlich um 18:30 kam dann auch der Anpfiff vom Schiedsrichter. Es zeigte sich schnell dass der Gegner mit einigen technisch starken Spielern aufwarten kann. Trotz wiederholten Versuchen und einem mitunter sehr ansprechendem Spiel konnten jedoch die Stürmer auf beiden Seiten nicht durch die kompakten Abwehrreihen durchbrechen. Auffällig war, dass die 4er-Kette des RSF schon um einiges kontrollierter spielte als am turbulenten Saisonanfang. Übung macht eben den Meister. Immer wieder konnte sich auch das Mittelfeld sowohl durch die Platzmitte als auch durch beide Flanken kreativ ins Spiel einbringen. Vom RSF kam immer mehr Druck auf das gegnerische Tor, und so machte auch die gegnerische Abwehrkette immer mehr Fehler. In der 37. Minute konnte sich Gustl dann in eine günstige Position durchkämpfen, und den überfälligen Führungstreffer erzielen. Ein Schub an Selbstvertrauen machte sich in der Mannschaft bemerkbar - der Gegner machte einen Ausbau der Führung jedoch schwer, und kombinierte immer wieder gut, jedoch kam er nicht über die 16er Linie. So ging es mit der 0:1 Führung für den RSF in die Pause.
Es kamen Gregor für Lukas, Hubi für Bische, Andi für Florian und Ralph für Flo Part. Schnell zeigte sich eine Tendenz: Der RSF kombinierte immer besser, und fuhr schnelle Angriffe auf das Tor des Gegners. Dieser wiederum versuchte es nun mit immer mehr Einzelaktionen und auch Fernschüssen. Die Taktik des RSF war erfolgreicher, denn bald nach Anpfiff fiel das 2:0 für den RSF durch Gregor. Leider konnte ein Stürmer durch einen der immer öfter versuchten Fernschüsse auf 1:2 verkürzen. Jedoch wurde der an diesem Tag deutlich erkennbare Teamspirit des RSF dadurch nicht gebrochen. Es folgte die 1:3 Führung durch Gustl. Die Roten Stürmer hatten sichtlich Spass am Spiel, und ein Zusammenspiel der Chocolas war nur noch selten zu erkennen. Vor allem in 16er-Nähe wurden die Angriffe konsequent aufgehalten, und auch die Fernschüsse konnten durch eine starke Tormannleistung abgewehrt werden.
Aus schönen Konteraktionen folgten in der letzten Viertelstunde noch 2 Tore durch Ralph zum auch in dieser Höhe verdienten Endstand von 1:5.
Mit einem Spielaufbau und derselben Konsquenz wie an diesem Tag kann der Rote Stern jeden Gegner besiegen, und auch den Zuschauern ein interessantes Spektakel bieten! Zudem machen solche Siege das Schreiben der Spielberichte um einiges leichter.
- Kasper -
Aufstellung: Tor: Alexander; Verteidigung: Bische, Christoph, Nik, Kasper; Mittelfeld: Stefan, Florian, Flo Part, Lukas, Bence; Sturm: Gustl
Wiedermal sollte an diesem Sonntag der kaum noch vorhandene Kunstrasenbelag des B-Platzes Auf Der Schmelz als Unterlage für ein Auswärtsspiel des Roten Sterns dienen.
Der Trainerstab setzte auf die gewohnte 4-2-3-1 Formation, welche schon im letzten Spiel zu einem überwältigenden Erfolg geführt hat. Es gab einige taktische Änderungen: Lukas rückte ins offensive Mittelfeld auf der rechten Seite vor, seinen Platz in der linken Abwehr nahm Bische ein, auf der rechten Defensivseite startete Kasper, die 2 "6er" waren Stefan und Florian. Auf der Ersatzbank warteten Hubi, Andi, Gregor und Ralph auf einen Einsatz.
Pünktlich um 18:30 kam dann auch der Anpfiff vom Schiedsrichter. Es zeigte sich schnell dass der Gegner mit einigen technisch starken Spielern aufwarten kann. Trotz wiederholten Versuchen und einem mitunter sehr ansprechendem Spiel konnten jedoch die Stürmer auf beiden Seiten nicht durch die kompakten Abwehrreihen durchbrechen. Auffällig war, dass die 4er-Kette des RSF schon um einiges kontrollierter spielte als am turbulenten Saisonanfang. Übung macht eben den Meister. Immer wieder konnte sich auch das Mittelfeld sowohl durch die Platzmitte als auch durch beide Flanken kreativ ins Spiel einbringen. Vom RSF kam immer mehr Druck auf das gegnerische Tor, und so machte auch die gegnerische Abwehrkette immer mehr Fehler. In der 37. Minute konnte sich Gustl dann in eine günstige Position durchkämpfen, und den überfälligen Führungstreffer erzielen. Ein Schub an Selbstvertrauen machte sich in der Mannschaft bemerkbar - der Gegner machte einen Ausbau der Führung jedoch schwer, und kombinierte immer wieder gut, jedoch kam er nicht über die 16er Linie. So ging es mit der 0:1 Führung für den RSF in die Pause.
Es kamen Gregor für Lukas, Hubi für Bische, Andi für Florian und Ralph für Flo Part. Schnell zeigte sich eine Tendenz: Der RSF kombinierte immer besser, und fuhr schnelle Angriffe auf das Tor des Gegners. Dieser wiederum versuchte es nun mit immer mehr Einzelaktionen und auch Fernschüssen. Die Taktik des RSF war erfolgreicher, denn bald nach Anpfiff fiel das 2:0 für den RSF durch Gregor. Leider konnte ein Stürmer durch einen der immer öfter versuchten Fernschüsse auf 1:2 verkürzen. Jedoch wurde der an diesem Tag deutlich erkennbare Teamspirit des RSF dadurch nicht gebrochen. Es folgte die 1:3 Führung durch Gustl. Die Roten Stürmer hatten sichtlich Spass am Spiel, und ein Zusammenspiel der Chocolas war nur noch selten zu erkennen. Vor allem in 16er-Nähe wurden die Angriffe konsequent aufgehalten, und auch die Fernschüsse konnten durch eine starke Tormannleistung abgewehrt werden.
Aus schönen Konteraktionen folgten in der letzten Viertelstunde noch 2 Tore durch Ralph zum auch in dieser Höhe verdienten Endstand von 1:5.
Mit einem Spielaufbau und derselben Konsquenz wie an diesem Tag kann der Rote Stern jeden Gegner besiegen, und auch den Zuschauern ein interessantes Spektakel bieten! Zudem machen solche Siege das Schreiben der Spielberichte um einiges leichter.
- Kasper -
Mittwoch, 29. September 2010
Spielbericht 3. Runde: RSF - FC Armada Reserva
Freitag, 24. September 20:00, Sportplatz Spenadlwiese - Roter Stern Favoriten vs. FC Armada Reserva
Aufstellung: Tor: Tschuke; Verteidigung: Lukas, Hubi, Nikolas, Thomas; Mittelfeld: Gregor, Abi, Flo P., Flo R., Marius; Sturm: Gustl
Auf dem wunderschön gepflegten Rasen der Spenadlwiese lief der Rote Stern Favoriten mit der Standardaufstellung 4-2-3-1 für das mit Spannung erwartete Heimspiel auf. Der Gegner, FC Armada Reserva, war gänzlich unbekannt, zeigte jedoch im bisherigen Verlauf der Saison tendenziell eher Schwächen. Die ersten Minuten gestalteten sich chaotisch-vorsichtig. Einige Abwehrfehler auf beiden Seiten, kaum zusammenhängende Spielzüge, einige Einzelaktionen (inklusive der ersten 100%igen für den RSF durch Gustl), mehr kriegten die Zuseher nicht geboten. Es fiel jedoch auf, dass die Armada keinerlei Anstalten machte es dem Roten Stern an diesem Abend einfach zu machen. Auch der Gegner versuchte offensiv zu spielen, und einige gefährliche Aktionen waren durchaus dabei. Aus einer solchen folgte ein Eckball für die Armada, und überraschend sicher wurde die Standardsituation durch einen Verteidiger mit dem Kopf zum 0:1 verwandelt.
Doch zerfiel dadurch das Spiel des RSF keineswegs - langsam machte sich eine gewisse Sicherheit in den Hinterreihen des RSF breit, und erste gelungene Aktionen nach vorne waren auch zu sehen. So verwandelte dann auch Abi mit einem technisch starken Auftritt zum Ausgleich. Und schon 10 Minuten später erzielte Gustl mit Leichtigkeit das verdiente Führungstor. Es zeichnete sich langsam ab, das der Rote Stern doch die qualitativ bessere Mannschaft war - Marius Treffer zum 3:1 in der 42. Minute versprach eine interessante 2. Halbzeit.
In der Halbzeit wurde Marius, der einige technische Schmankerl dargeboten hatte, durch Bence ersetzt, und in der Abwehr ging Thomas auf die Bank, statt ihm kam Stefan, welcher mit Lukas die Seiten tauschte.
Von nun an agierte der Rote Stern mit Dominanz auf dem Feld. Florian R.'s Rakete zum 4:1 wäre eine Zeitlupe wert gewesen, ebenso Gustl Aktionen welche dann schließlich zum 5:1 führten. Über lange Strecken ging von den Armadisten keine Gefahr aus, erst in der letzten Viertelstunde des Spieles wachten sie wieder auf, jedoch konnte ihr Treffer zum 5:2 und mit viel Einsatz erzeugter Druck nicht mehr viel am souveränen Sieg des Roten Sterns ändern.
Alles in allem eine faire und schöne Partie, in welcher der Rote Stern trotz immer noch sichtbaren Schwächen doch mit einigen Highlights auftrumpfen konnte.
Aufstellung: Tor: Tschuke; Verteidigung: Lukas, Hubi, Nikolas, Thomas; Mittelfeld: Gregor, Abi, Flo P., Flo R., Marius; Sturm: Gustl
Auf dem wunderschön gepflegten Rasen der Spenadlwiese lief der Rote Stern Favoriten mit der Standardaufstellung 4-2-3-1 für das mit Spannung erwartete Heimspiel auf. Der Gegner, FC Armada Reserva, war gänzlich unbekannt, zeigte jedoch im bisherigen Verlauf der Saison tendenziell eher Schwächen. Die ersten Minuten gestalteten sich chaotisch-vorsichtig. Einige Abwehrfehler auf beiden Seiten, kaum zusammenhängende Spielzüge, einige Einzelaktionen (inklusive der ersten 100%igen für den RSF durch Gustl), mehr kriegten die Zuseher nicht geboten. Es fiel jedoch auf, dass die Armada keinerlei Anstalten machte es dem Roten Stern an diesem Abend einfach zu machen. Auch der Gegner versuchte offensiv zu spielen, und einige gefährliche Aktionen waren durchaus dabei. Aus einer solchen folgte ein Eckball für die Armada, und überraschend sicher wurde die Standardsituation durch einen Verteidiger mit dem Kopf zum 0:1 verwandelt.
Doch zerfiel dadurch das Spiel des RSF keineswegs - langsam machte sich eine gewisse Sicherheit in den Hinterreihen des RSF breit, und erste gelungene Aktionen nach vorne waren auch zu sehen. So verwandelte dann auch Abi mit einem technisch starken Auftritt zum Ausgleich. Und schon 10 Minuten später erzielte Gustl mit Leichtigkeit das verdiente Führungstor. Es zeichnete sich langsam ab, das der Rote Stern doch die qualitativ bessere Mannschaft war - Marius Treffer zum 3:1 in der 42. Minute versprach eine interessante 2. Halbzeit.
In der Halbzeit wurde Marius, der einige technische Schmankerl dargeboten hatte, durch Bence ersetzt, und in der Abwehr ging Thomas auf die Bank, statt ihm kam Stefan, welcher mit Lukas die Seiten tauschte.
Von nun an agierte der Rote Stern mit Dominanz auf dem Feld. Florian R.'s Rakete zum 4:1 wäre eine Zeitlupe wert gewesen, ebenso Gustl Aktionen welche dann schließlich zum 5:1 führten. Über lange Strecken ging von den Armadisten keine Gefahr aus, erst in der letzten Viertelstunde des Spieles wachten sie wieder auf, jedoch konnte ihr Treffer zum 5:2 und mit viel Einsatz erzeugter Druck nicht mehr viel am souveränen Sieg des Roten Sterns ändern.
Alles in allem eine faire und schöne Partie, in welcher der Rote Stern trotz immer noch sichtbaren Schwächen doch mit einigen Highlights auftrumpfen konnte.
-Kasper-
Dienstag, 21. September 2010
Spielbericht 2. Runde: FC Panda vs. RSF
Sonntag, 19. September, 16:00, Sportplatz Schmelz - FC Panda vs Roter Stern Favoriten
Aufstellung: Tor: Ralph. Verteidigung: Lukas, Thomas, Nik, Kasper. Mittelfeld: Bence, Christoph, Flo P., Abi, Thomas. Sturm: Marius.
Auf dem schlechtesten Kunst"rasen"platz in Wien startete an einem angenehmen Sonntagnachmittag unser erstes Auswärtsmatch der Saison. Zahlreiche Zuschauer fanden sich, in Erwartung hochklassigen Fußballs, schon vor Anpfiff auf den Tribünen ein. Doch schon kurz nach Anpfiff wurde allen Anwesenden klar: Aufgrund der fragwürdigen Autorität und fachlichen Kenntnisse des Schiedsrichters dürften die Erwartungen nicht erfüllt werden. So sorgten auch einige Spieler des Gegners für ein Absinken des Spielniveaus: versteckte Fouls, provokante Aussagen und ein insgesamt eher unsympathisches Auftreten sorgten schnell für negative Emotionen. Die Inkompetenz des Schiedsrichters tat das restliche um Allen den Spaß am Spiel restlos zu nehmen.
Inmitten dieser Atmosphäre fiel, trotz bis dahin recht stabilem und im Ansatz durchaus attraktivem Fußball vom Roten Stern, bereits in der ersten Viertelstunde der Führungstreffer für FC Panda. Trotz dieses Rückschlags konnte sich der RSF schnell wieder sammeln. Es folgte ein Phasenweise starkes Spiel, mit der einen oder anderen Chance. Auch der FC Panda kombinierte gut, aber die Abwehr konnte weitere Tore verhindern.
Und so fiel in den letzten Minuten der ersten Halbzeit der verdiente Ausgleich zum 1:1 durch Marius, der Abi's intelligenten Pass in den freien Raum eiskalt verwertete. Allerdings waren die Emotionen beiderseits am Überkochen, und so kam der Pausenpfiff - eine der wenigen korrekten Entscheidungen des Schiedsrichters - gerade recht.
In der 2. Halbzeit starteten Gregor und Andi statt Thomas und Stefan. Es gab auch einen Torwarttausch - Marius stellte sich zwischen die Stangen, und Ralph wechselte an die Spitze des Roten Angriffs. Alle Gemüter hatten sich etwas beruhigt (es gab 2 gelbe Karten für den RSF - Kasper und Flo P.) und es konnte wieder Fußball gespielt werden. Schnell zeigte sich jedoch dass der FC Panda in besserer Verfassung aus der Pause gekommen war als der Rote Stern. Nach einer 10-minütigen Druckphase der Gegner fiel in der 55. Minute das leider verdiente 2:1. Der Rote Stern tat sich sichtlich schwer ein kontrolliertes Spiel aufzubauen. Immer wieder griffen die 2 Sturmspitzen der Pandas nach Pässen von den Flanken oder Hebern über die RSF Abwehr gefährlich an. Die meisten Bären konzentrierten sich jetzt auch mehr auf das Spielen und weniger auf Fouls und Weisungen an den Schiedsrichter. Es gab allerdings auch Ausnahmen, und so kam es in der letzten Viertelstunde zu chaotischen Szenen: Bei einem Freistoß stellte sich ein Spieler des Gegners in die aufgestellte Mauer des RSF. Er provozierte sowohl Schiedsrichter als auch unsere Spieler, und im resultierenden Gerangel fiel er theatralisch zu Boden. Die Ratlosigkeit des Schiedsrichters erlaubte es den Pandas einen schnellen Wechsel des Delinquenten durchzuführen, und so kam er ungeschoren davon.
Die Schlussphase war vom dominanten Pressing und vielen Standardsituationen des RSF charakterisiert. Allerdings konnten die Schwarzweissen Bären ihre Führung vor allem dank der starken Innenverteidigung über die Runden bringen.
Und so endete der Sonntag mit einem enttäuschenden Ergebnis und dem Gefühl, das sicherlich mehr daraus zu machen gewesen wäre.
-Kasper-
Aufstellung: Tor: Ralph. Verteidigung: Lukas, Thomas, Nik, Kasper. Mittelfeld: Bence, Christoph, Flo P., Abi, Thomas. Sturm: Marius.
Auf dem schlechtesten Kunst"rasen"platz in Wien startete an einem angenehmen Sonntagnachmittag unser erstes Auswärtsmatch der Saison. Zahlreiche Zuschauer fanden sich, in Erwartung hochklassigen Fußballs, schon vor Anpfiff auf den Tribünen ein. Doch schon kurz nach Anpfiff wurde allen Anwesenden klar: Aufgrund der fragwürdigen Autorität und fachlichen Kenntnisse des Schiedsrichters dürften die Erwartungen nicht erfüllt werden. So sorgten auch einige Spieler des Gegners für ein Absinken des Spielniveaus: versteckte Fouls, provokante Aussagen und ein insgesamt eher unsympathisches Auftreten sorgten schnell für negative Emotionen. Die Inkompetenz des Schiedsrichters tat das restliche um Allen den Spaß am Spiel restlos zu nehmen.
Inmitten dieser Atmosphäre fiel, trotz bis dahin recht stabilem und im Ansatz durchaus attraktivem Fußball vom Roten Stern, bereits in der ersten Viertelstunde der Führungstreffer für FC Panda. Trotz dieses Rückschlags konnte sich der RSF schnell wieder sammeln. Es folgte ein Phasenweise starkes Spiel, mit der einen oder anderen Chance. Auch der FC Panda kombinierte gut, aber die Abwehr konnte weitere Tore verhindern.
Und so fiel in den letzten Minuten der ersten Halbzeit der verdiente Ausgleich zum 1:1 durch Marius, der Abi's intelligenten Pass in den freien Raum eiskalt verwertete. Allerdings waren die Emotionen beiderseits am Überkochen, und so kam der Pausenpfiff - eine der wenigen korrekten Entscheidungen des Schiedsrichters - gerade recht.
In der 2. Halbzeit starteten Gregor und Andi statt Thomas und Stefan. Es gab auch einen Torwarttausch - Marius stellte sich zwischen die Stangen, und Ralph wechselte an die Spitze des Roten Angriffs. Alle Gemüter hatten sich etwas beruhigt (es gab 2 gelbe Karten für den RSF - Kasper und Flo P.) und es konnte wieder Fußball gespielt werden. Schnell zeigte sich jedoch dass der FC Panda in besserer Verfassung aus der Pause gekommen war als der Rote Stern. Nach einer 10-minütigen Druckphase der Gegner fiel in der 55. Minute das leider verdiente 2:1. Der Rote Stern tat sich sichtlich schwer ein kontrolliertes Spiel aufzubauen. Immer wieder griffen die 2 Sturmspitzen der Pandas nach Pässen von den Flanken oder Hebern über die RSF Abwehr gefährlich an. Die meisten Bären konzentrierten sich jetzt auch mehr auf das Spielen und weniger auf Fouls und Weisungen an den Schiedsrichter. Es gab allerdings auch Ausnahmen, und so kam es in der letzten Viertelstunde zu chaotischen Szenen: Bei einem Freistoß stellte sich ein Spieler des Gegners in die aufgestellte Mauer des RSF. Er provozierte sowohl Schiedsrichter als auch unsere Spieler, und im resultierenden Gerangel fiel er theatralisch zu Boden. Die Ratlosigkeit des Schiedsrichters erlaubte es den Pandas einen schnellen Wechsel des Delinquenten durchzuführen, und so kam er ungeschoren davon.
Die Schlussphase war vom dominanten Pressing und vielen Standardsituationen des RSF charakterisiert. Allerdings konnten die Schwarzweissen Bären ihre Führung vor allem dank der starken Innenverteidigung über die Runden bringen.
Und so endete der Sonntag mit einem enttäuschenden Ergebnis und dem Gefühl, das sicherlich mehr daraus zu machen gewesen wäre.
-Kasper-
Donnerstag, 16. September 2010
Spielbericht 1. Match: RSF vs FC Wien
RSF vs FC Wien
Spielbeginn: 19:30 Uhr, Spenadlwiese
Ergebnis: 3:4 (2:3)
Aufstellung:
Tor: Marius
Verteidigung: Kasper - Hubi - Nik - Christoph (45min Lukas)
Mittelfeld: Flo A. - Thomas(45min. Flo P.) - Andi - Gregor
Offensives MF: Abi
Sturm: Ralph
Aufstellung:
Tor: Marius
Verteidigung: Kasper - Hubi - Nik - Christoph (45min Lukas)
Mittelfeld: Flo A. - Thomas(45min. Flo P.) - Andi - Gregor
Offensives MF: Abi
Sturm: Ralph
Auf einem recht feuchten, für die Sterne ungewohnt natürlichen Rasenplatz kamen wir zusammen, um Großes zu vollbringen. Nicht nur ein Sieg gegen die Absteiger der 1. Klasse, sondern auch das perfekte Anwenden der Viererkette, ohne sie jemals zuvor geübt zu haben, waren unsere Ziele...
Am Ergebnis sieht man, dass zumindest eines dieser Ziele knapp verfehlt wurde. Die Viererkette stand auf dem rutschigen Platz jedoch um einiges besser als erwartet - mit der "alten" Libero Spielweise wäre die Niederlage vermutlich höher ausgefallen.
Nun zum Spiel:
Der Rote Stern begann mit einem Paukenschlag. Drei Minuten gespielt, Gregor spielt einen hohen Ball zu Ralph, dessen Gegenspieler wird von unserem "neuen" Wunderwuzzi so verwirrt, dass dieser aus 25m den Ball ins eigene Tor drischt: 1:0! Der FC Wien, welcher fussballschuhtechnisch dem Roten Stern um "Längen" überlegen war, nutzte die fehlende Stabilität des RSF auf diesem von Nieselregen geplagten Rasen 3min später mit einem schnellen Lochpass aus - Marius musste das erste Mal hinter sich greifen.
In weiterer Folge machte der Rote Stern wieder Druck, wobei meist mit langen Pässen auf Ralph gespielt wurde, der sich die Lunge aus dem Leib rannte. Diesem gelang nach einem weiten Pass und dem Stehenlassen zwei gegnerischer Verteidiger das 2:1. Die Menge tobte!
Der FC Wien lies sich davon leider nicht beeindrucken und kam immer wieder knapp vor das Tor des RSF, wobei die Abwehr den Großteil der Chancen vereitelte oder aber Marius mit der ein oder anderen Glanztat die Führung für den RSF festhielt. Gregor hätte diese noch ausbauen können, scheiterte vor dem Tor jedoch an seinem linken Fuß. Dann folgte das erneute Remis in der 38 Minute, als sich der 11er aus abseitsverdächtiger Position den Ball ins Netz beeförderte. Nur 5 Minuten später war es wieder der FC Wien, der mit einem weiten Freistoß zum erstenmal in Führung ging.
Halbzeitstand: 2:3
Wechsel: Für Thomas kam Lukas, für Christoph Flo P. Flo P. und Gregor tauschten die Position.
Die zweite Halbzeit begann, der RSF machte gleich ordentlich Druck über die linke Seite, wobei besonders Lukas und Hubi eine starke Abwehrleistung und eine gute Arbeit nach vorne zeigten.
Durch den Rückstand zu einem sehr offensiven Spiel verleitet, machte der RSF immer größere Löcher auf, welche der FC mit schnellen Kontern ausnutzte. Meist scheiterten die jedoch an der neuen Viererkette, sodass dann auch schon der ein oder andere Weitschuss des Fc Wien folgte. Aus so einem resultiert auch das 2:4, bei dem Marius auf dem falschen Fuss erwischt wurde und wegrutschte. Der RSF setzte dann alles auf eine Karte und stürmte, was das Zeug hielt. Zwei gute Chancen von Hubi (Kopfball, Volley) gingen noch daneben, Abi verringerte dann mit einem starken Schuss aus 18m zum 3:4. Am Schluss gab es noch ein paar fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichters, wobei sich diese aber auf beiden Seiten in etwa die Waage hielten. Leider gelang es den Sternen nicht mehr, den Rückstand aufzuholen und somit mussten wir uns knapp geschlagen geben, wobei ein Remis durchaus verdient gewesen wäre.
Gratulation an den Gegner, war ein faires Match.
Fazit bei uns: Verbesserungen wie immer im Spielaufbau, die meisten neigen immer noch dazu, den Ball weit wegzudreschen, anstatt kurz und schnell zu spielen. Zudem gab es auch diesmal wieder den ein oder anderen (ich nehm mich davon nicht aus), der sich schwer vom Ball trennen konnte ;). Im Großen und Ganzen wars jedoch kein allzu schlechtes Spiel, ein bisschen mehr Glück und es hät auch ein Sieg sein können.
-gregor-
Donnerstag, 9. September 2010
Erstes Training / Erstes Match
Hallo!
Erstmal das wichtigste vorweg: der Countdown für das erste Match der Saison 2010 / 2011 läuft! Die Uhr tickt, die Nerven kitzeln, die Füße jucken - wir können es alle kaum mehr erwarten!
Hier die Details zum Event: Anpfiff ist am 15.09 (Mittwoch) um 19:30, und zwar auf dem Sportplatz ASKÖ Spenadlwiese - hier
Zuschauer sind natürlich herzlichst willkommen!
Unser erstes Training auf der Schmelz war bereits sehr erfolgsversprechend. Viele neue Gesichter waren dabei, das Auswahlverfahren für Neuaufnahmen ist bereits voll im Laufen.
Damit bleibt nur noch zu sagen: Auf gehts Sterne, kämpfen und siegen!
LG Kasper
Mittwoch, 9. Juni 2010
Willkommen!
Willkommen im Blog des FC Roter Stern Favoriten - der besten Fußballmannschaft aus Wien.
Der FC Roter Stern Favoriten ist ein Verein, dessen Ziel es ist den Fußballsport im Wiener Stadtgebiet zu fördern. Als Mittel zum Erreichen dieses Zieles dient das siegreiche Spielen in der Wiener DSG Amateurliga.
Seit seiner Gründung verschreibt sich der FC Roter Stern Favoriten den Werten
Teamgeist selbst unter widrigsten Umständen, maximale Leistung des Einzelnen und Kompromisslosigkeit im Angesicht des Gegners.
Auf diesen drei Grundlagen baut unser Erfolg. Der Löwe, das Wappentier im Vereinslogo, symbolisiert die animalische Kraft und königliche Erhabenheit der Kampfmannschaft des Vereins.
moderner Fußball - neu interpretiert - stark umgesetzt
Das ist der FC Roter Stern Favoriten - macht euch selbst ein Bild!
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