Als Highlight der Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag fand am frühen Nachmittag des 26. Oktober auf der Wiener Marswiese das Spiel zwischen Eintracht BW und dem Roten Stern Favoriten statt. Mit etwa 15 Minuten Verspätung erschallte der Anpfiff, und der Rote Stern begann im Ballbesitz mit dem ersten Angriff. Es sollte ein intensives Spiel werden. Der Gegner erwies sich als laufstark, und im Ansatz auch durchaus gefährlich. Auch beim Roten Stern funktionierte das Spiel ganz gut, und so wurde schon in den anfänglichen Minuten klar worauf es hinauslaufen sollte: auf Laufen eben.
Immer wieder konnte schon in der ersten Halbzeit der nach langer Pause wieder am Feld aufgelaufene Tschuke zum 16er der Gegner vorstossen. Allerdings schaffte es der starke Libero der einträchtigen immer wieder die Aktionen des RSF zu entschärfen. Auf der anderen Seite gab es viel Spiel über die Flaken, oft gefolgt von langen Pässen zum Seitenwechsel. Die resultierenden Angriffe und Schüsse konnten aber von der Abwehr und vor allem auch von San Auer im Tor entschärft werden.
Zur Halbzeit verliessen Bische, Kasper, Lukas und Tschuke das Feld. Ihre Positionen wurden eingenommen von Stefan, Andi, Abi und Ralph.
Und schon bald sollte Ralph seine Klasse unter Beweis stellen - nach einem schönen Pass in den Lauf von Abi verwandelte er selbstsicher zum 0:1 für den RSF. Jetzt konnte der RSF etwas befreiter aufspielen. Aber auch die Eintracht verlor nicht an Gefährlichkeit und forderte immer wieder die RSF Abwehr. So sah dann auch Hubi nach einem bodenständigen Tackle die Gelbe Karte. Kurz darauf justierten die Gegner dann auch ihre Taktikt nach, und wechselten einen frischen Spieler ein. Das Spiel erforderte weiterhin höchste Konzentration und Kondition von allen Beteiligten. Immer wieder brachten Versuche der Eintracht die Zuschauer zum Zittern, doch San Auer und die RSF Abwehr hatten ein starkes Spiel. Auch die Offensivabteilung des RSF meisterte die Herausforderung mit Bravour. Allerdings führte die sichtlich eintreffende Müdigkeit auch zu der einen oder anderen vergebenen Chance - so rutschte zum Beispiel nach wunderschöner Vorarbeit der sichere Abschluss Marius noch über den Fuss. Allerdings machte Marius diesen Fehler wett mit einer unglaublichen Menge an erlaufenen Metern und erkämpften Bällen. Schließlich, nach wunderschöner zweiter Vorlage von Abi, erzielte Ralph mit einem Bilderbuchabschluss noch das verdiente 0:2 in der 88. Spielminute. Die letzten Minuten konnte der RSF ohne größere Aufreger herunterspielen.
Alles in allem ein schönes Spiel, und auf jeden Fall ein lobenswerter Arbeitssieg. Genau solche Spiele, bei denen nicht unbedingt immer alles leicht fällt und am Ende trotzdem ein Sieg davongetragen werden kann, zeigen die Qualität einer Mannschaft.
-Kasper-
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