Bonjours, mes petits chiens!
Immo Wien, die aus der letzten Saison bekannten kickenden Makler luden den Geheimfavoriten auf den Titel (Anm. d. Red.: "uns") zu sich auf die legendäre Marswiese ein. Vor Äonen deren Heimplatz, kehrten die Sterne zurück...jedoch leider nicht in deren vollen Stärke. Fiese Krankheitswellen nagen derzeit am Millionen Vietnamesisch Dong schweren RSF-Kader...mit Müh und Not konnten sich 11 finden, ein 12ter eilte zur zweiten Halbzeit herbei, da einer der 11 wieder heim musste - es dunkelte ja schon und Mama machte sich Sorgen.
Nun denn, somit wurde unser angeschlagener Rechstverteidiger Jan eben zum neuen Stürmer erkoren. Ball prallen lassen oder links/rechts-Täuschung und Tor. Piece of cake.
Wenn nur die Herren aus der Immobilienbranche da ein wenig kooperativer gewesen wäre - aber wie alle Makler hatten sie selbst ständig nur den Gewinn vor Augen. Die zugegebenermaßen sehr gut kickenden 3, 7, 10, 11 machten uns das Leben recht schwer - und so kam es dann auch, dass in der 14. Minute schon der erste Gegentreffer erfolgte. Der RSF ließ sich davon jedoch in keinster Weise beeindrucken. Mit einem ganz fies geschnittenen Flankenschuß, der für den gegnerischen Torwart unmöglich zu halten war (wie gesagt, sehr fies geschnitten) glich der zweitbeste Glatzkopf auf dem Feld 4 Minuten später zum 1:1 aus!
Auch die Immoler ließen sich davon nicht beeindrucken und pressten weiter. Ein leicht geschindetes Foul an unserer Strafraumgrenze führte dann zur erneuten Führung - merken: Mauer hüpft nicht!
Leider verpassten wir es dann, wieder auszugleichen - die wenigen Angriffe vom RSF waren meist keine Gefahr für den Gegner, somit konzentrierten wir uns dann auch darauf, gscheit zu verteidigen. Was eine Zeit lang auch ganz gut gelang - bis auf ein Pfostenschuss und eine Sensationstat von Fabse (Freistoß an die Latte abgelenkt, und schneller am Ball als die nachstürmenden Immos) war da nix... ;). In der 40. Minute musste unser Goalie jedoch wieder im eigenen Netz fischen gehen...ein weiter Einwurf auf den Kapitän der Immonauten, welcher zuerst unseren zum Feldspieler mutierten (Ex?) Torwart Sandro dezent schnupfte, um dann eine schöne Vorlage auf den nachrückenden Stürmer zu spielen...dieser versenkte den Ball aus gut 8 Metern recht unbedrängt zum 3:1.
Halbzeit - Mastny Franke geht, Abi kommt.
Die zweite Halbzeit sah dann ein wenig anders aus. Der RSF hatte nichts mehr zu verlieren und trat dementsprechend auf - das Spiel lief nun besser, Immo schien sich auf dem 3:1 ausruhen zu wollen. Einzelne Aktionen fanden hier und da ihren Meister im gegnerischen Torwart, meistens jedoch beschränkte sich der RSF einfach aufs gut aussehen - nicht jeder muss sich mit Tore profilieren....und somit war dann auch der Gegner wieder am Ball. Speziell der 11er fungierte als Schaltzentrale in deren Mitte, der 10ner als Abstauber. Die eben erwähnte Schaltzentrale nutzte dann auch einen in der Vorwärtsbewegung passierenden Ballverlust der Sterne aus, um den ebenfalls gerad erwähnten 10ner in Szene zu setzen. Dieser hatte genug Raum, um aus 20m Maß zu nehmen...ein satter Schuss platziert ins linke Kreuzeck- unerwartet gut für diese Liga.
Naja. Plöd. Aber bei 4:1 gings dann wenigstens ab, der RSF spielte auf, bis auf max. 1-2 Verteidiger blieb keiner in der eigenen Spielhälfte. Außer Fabse...aber so isser eben, der Fabse...lungert immer da hinten rum, leise vor sich hin maulend. Kombinationen über die Mitte fanden auf einmal den Weg bis nach vorne, es machte wieder Spaß zu kicken. Nur Bence nicht - der schon gelbbelastete Ungar mit dem Temperament eines ...naja...Ungarn eben, voller Zorn ob der bevorstehenden Niederlage, ließ sein 1,80m Bein ein bissl zu lang stehen...schwups. Gelb/Rot. Krokodilstränen wurden vergossen. Und dann wurde eingeschenkt - und zwar vom Jan, dem anfangs genannten Exilverteidiger. Mit einem satten Schuss aus 15 Meter verkürzte er auf 4:2....und das in der 89. Minute. Julian setzte dann nach schöner Hereingabe von Daniel noch den 4:3 Endstand. Ein Ausgleich zu 10. wäre noch schön gewesen, ging sich aber zeitlich nicht mehr ganz aus.
Tja, leider wieder verloren. Aber, und das muss schon festgehalten werde, der Gegner war ka Lercherlschaß. Um wieder mal nur das Positive zu sehen und alls das Negative zu ignorieren: Egal, wie oft und wie weit wir in Rückstand geraten, wir kämpfen bis zum Schluss... und mit a paar Minuten mehr hätten wir hier mit diesem Aufwind sogar den Ausgleich geschafft - zu 10!
Cheers!
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