Aufstellung:
Tor: San Auer, Verteidigung: Kasper, Nik, Hubi, Gregor; Mittelfeld: Flo R., Flo P., Stef, Abi; Sturm: Dave;
Am 29. Oktober trafen – zum 60igsten Geburtstag von Staatspräsident Abdullah Gül – der Rote Stern und Dynamo Vendetta aufeinander. Nachdem der RSF gegen Grashalm und Burenwurst spielerisch große Fortschritte zeigte, war das Spiel gegen die zweitplatzierten Leopoldauer ein echter Gradmesser.
Und dann ging's los auf dem Spenadl-Acker vor immerhin 7 Fans. Entgegen der Tabellensituation machte in den ersten Minuten der RSF das Spiel. Nach zahlreichen Chancen der beiden Flo's war es nach 30 Minuten Dave, der sich ein Herz fasste, 2 Verteidiger aussteigen ließ, allein aufs gegnerische Gehäuse stürmte und dann leider knapp verzog.
Kurz darauf wurde Flo P. an der Strafraumgrenze vom letzten Verteidiger niedergerissen. Der Schiri konnte sich aber nicht einmal zu einer gelben Karte durchringen und drückte wie so oft beide Augen zu.
Auf der anderen Seite hielten sich die Torschüsse von Vendetta in Grenzen, Kasper, Nik, Hubi und Gregor hatten den Gegner aus dem Spiel heraus gut im Griff; mehrere gefährliche Flankenbälle nach Freistößen fing San Auer ganz sicher.
Nach dem Wechsel von Marius für Flo P. und Bence für Stef hatten wir kurz nach der Halbzeit noch einmal zwei Großchancen durch Gregor und schließlich durch Dave, der dem letzten Verteidiger den Ball abluchste und ebenso wuchtig wie knapp am langen Eck vorbeischoss. Der Gegner spielte in der Folge immer besser, wobei zahlreiche Fouls vorkamen und getackelt wurde, was der Rasen hergab. Der Schiri war in einer insgesamt überharten - zeitweise grenzwertigen - Partie weiterhin fest entschlossen ohne Karten auszukommen.
In der 61. Minute dann der Schock: Andi verletzte sich in einem Zweikampf am Knöchel (Gute Besserung an der Stelle) und im selben Spielzug kassierten wir das 0:1. Statt die Köpfe hängen zu lassen, zeigte die Mannschaft Moral und bäumte sich noch einmal auf. Das Spiel wurde besser – was zu 11t nicht geklappt hatte, funktionierte auf einmal in Unterzahl. Vendetta wurde hinten hineingedrückt, so dass sie zeitweise kaum noch den Ball aus dem Strafraum bekamen. Allerdings kam Vendetta durch unsere offensive Spielweise auch vermehrt zu Konterchancen - > eine davon mündete in einem doppelten Lattenpendler - das Spiel war auf Messers Schneide.
Die 73igste Minute brachte schließlich die Erlösung, Kasper kam nach einer Ecke irgendwie an der Strafraumgrenze zum Kopfball, Marius störte geschickt und der gegnerische Keeper konnte nur noch überrumpelt dem Ball über die Torlinie nach-hüpfen.
In den letzten Minuten hielten wir in Unterzahl das Unentschieden fest – kamen auch noch zu der einen oder anderen Chance inkl. Lattenschuss – spielerisch gelang aber nicht mehr viel.
Als Resümee bleibt zu sagen: Vendetta war ein vor allem spielerisch sehr starker Gegner, aufgrund der besseren Chancen wären aber 3 Punkte locker drinnen gewesen. Dass wir mit 10 Spielern noch das Unentschieden geschafft haben ist ein toller Erfolg, beweist unsere Moral und lässt für die kommenden Partien hoffen.
Abi